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PAV für mehr Menschlichkeit in der Pflege

Wir wissen und spüren alle, dass lachen sowie freundliche und menschliche Beziehungen Behandlungserfolge bringen und die Lebensdauer von Patienten verlängern. Aber warum machen wir meist die Erfahrung, dass dieser Heilungsfaktor im Gesundheitswesen viel zu kurz kommt – auch wenn es immer wieder positive Momente gibt? Es fehlt an Zeit: Die patientenindividuelle Arzneimittelverblisterung (PAV) schafft durch Automatisierung mehr Sicherheit für die Patienten und etwas mehr Zeit für die Pflegekräfte.

Machen wir uns ausreichend Gedanken darüber, wie Patienten ihre Behandlung erleben und was wir machen können, um dieses Erlebnis gut zu gestalten? Im Verkauf ist die Reise des Kunden und seine individuellen Erfahrungen sehr wichtig. Die Customer Journey wird im Detail analysiert und der Kundenservice wird bewertet, um genau zu wissen, in welchen Bereichen man die Verbindung mit dem Kunde verbessern und verstärken könnte. Doch im Gesundheitssystem werden die Erfahrungen der Patienten als weniger wichtig wahrgenommen. Das mag auch daran liegen, dass Qualität bei der Vergütung keine Rolle spielt, die sich nur an Mengen orientiert. Wie die einzelnen Kontakte – Arzt, Pflegeheim, Apotheke – gestaltet sind, scheint auch eher unwichtig zu sein.

Die Zeit der Patienten wird außerdem achtlos behandelt: Der Doktor soll in fünf Minuten kommen und ist jedoch auch nach 30 Minuten noch nicht da. Diese im Gesundheitswesen alltäglichen Vorkommnisse schwächen die Gesundheit der Patienten, die sich nebensächlich und unwichtig vorkommen. „Ich bin nicht im Mittelpunkt“ – das erfahren die Patienten viel zu häufig. Pflegekräfte und Ärzte können das durch ihr Verhalten teilweise wieder ausgleichen und das Gefühl des Kümmerns vermitteln.

Hand in Hand: Digitalisierung und Menschen

Digitale Systeme und Automatisierung beispielsweise durch PAV können den Beschäftigten im Gesundheitswesen die nötige Zeit für die Patienten verschaffen und die Abläufe verbessern. Das wirkt sich auch auf die Menschlichkeit und Freundlichkeit aus – dabei ist zu beachten: Freundlichkeit zählt zu den beruflichen Fähigkeiten und wird im Skill-Set häufig separat genannt. Sie erfordert Empathie und Interesse, was nicht einfach und selbstverständlich ist.

Obwohl die meisten Menschen freundlich sind, vergisst man im Berufsalltag zu oft, wie wichtig sie ist – und dass sie über Erfolg und Zufriedenheit entscheidet. Doch wer keine Zeit hat oder sie sich nicht nimmt, wird meist als unfreundlich wahrgenommen – gerade zum Pflegeerfolg trägt das weniger bei.

Warum also nicht über mehr Zeit für Freundlichkeit nachdenken und als ein Baustein auch über die flächendeckende Einführung der PAV?

Alle Argumente für eine patientenindividuelle Arzneimittelverblisterung (PAV)

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